Freizeitsport, einfach Zwänge im Berufs- und Privatleben zeitweise
abstreifen
Raus aus dem Anzug, die Sportschuhe überstreifen, und sich richtig
auspowern – für viele ist der Freizeitsport schon längst zum dringend nötigen Ausgleich geworden. Gerade wer sich
im Beruf kaum bewegt, aber dennoch permanent unter Streß steht, braucht körperliche Betätigung, um die aufgebaute
Spannung wieder abbauen zu können, und im Gleichgewicht zu bleiben.
Aber Sport kann noch viel mehr sein, als ein bloßer Ausgleich zu vorwiegend
sitzender Lebensweise: Sport kann auch eine Herausforderung sein, immer wieder seine persönliche Grenze
kennenzulernen und weiter hinauszuschieben, die Herausforderung, sich immer wieder selbst zu besiegen. Und je mehr
Engagement man „seinem“ Sport entgegenbringt, desto besser lernt man sich auch selbst kennen. Gerade
Mannschaftssportarten fördern daneben auch die Teamplayer-Fähigkeiten, die in der heutigen vernetzten Welt immer
wichtiger werden. Und wenn man gemeinsam das Letzte aus sich herausholt entsteht ein sonst kaum empfundenes Gefühl
der Verbundenheit.
„Sport macht glücklich“ weiß die Psychologie – nicht nur, daß der Körper
weniger krankheitsanfällig und leistungsfähiger wird, sondern gerade die erhöhte Ausschüttung von Endorphinen, den
„Glückshormonen“, sorgt für mehr Wohlbefinden, und läßt Tiefs und Depressionen sich praktisch in Nichts auflösen.
Auch die Medizin schließt sich dieser Erkenntnis an, mit dem Zusatz, daß durch die erhöhte Hormonproduktion der
Körper bei guter körperlicher Fitness auch wesentlich langsamer altert.
Gerade in den letzten Jahren geht der Trend auch immer mehr zu
Extremsportarten – sich beweisen, wirklich an die Grenze gehen, und das Gefühl, seine eigene Angst überwunden zu
haben, stehen dabei im Vordergrund. Aber auch der Nervenkitzel, und die absolute Konzentration, die bei vielen
Extremsportarten erforderlich ist, lassen dabei zu, buchstäblich über sich hinaus zu wachsen – und dieses Erlebnis,
und das Gefühl, Herausforderungen gewachsen zu sein, nimmt man auch in seinen Alltag mit. Nicht nur die
körperliche, sondern auch die psychische Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit kann dadurch enorm steigen – und in
vielen Bereichen unserer heutigen Berufswelt braucht es diese Standfestigkeit auch.
Besonders schön ist es, sportliche Erlebnisse mit der Familie zu teilen –
das stärkt den Familienzusammenhalt wesentlich, und man teilt schöne und begeisternde Erlebnisse miteinander. Das
nötige Kennenlernen und Achten der Grenzen und Belastbarkeit des anderen können auch helfen auch, mit Konflikten im
Alltag erfolgreicher umzugehen und auch schwierige Situationen gemeinsam besser zu meistern. Und nicht zuletzt
bleiben die Spannungen und Ärgernisse des Alltags zurück, und man kann wieder zu sich selbst finden und Kraft
tanken – Sport, egal in welcher Form, trägt so auf vielfache Weise zum eigenen Wohlbefinden bei.
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